Bau der Rampe

Baubeginn

Als im Frühjahr 2021 mit den Bauarbeiten begonnen wurde, stellte die Gemeinde Knöringen freundlicherweise die Halle des Ortsansässigen Feuerwehrhaus zur Verfügung. Dort konnte das gelieferte Holz verstaut, Gestrichen und Behandelt werden. Die meiste Zeit der Arbeit hat das Zuschneiden der sogenannten Siebdruckplatten in Anspruch genommen. Diese mussten passend zugeschnitten und anschließend imprägniert werden.

Zuschneiden und Behandeln der Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion, bestehend aus einem Gitter aus Konstruktionsvollholz, musste mit einer Wasserabweisenden Farbe behandelt und anschließend auf die passende Länge zugeschnitten werden. 

Zuschneiden und Behandeln der Siebdruckplatten

Der mit Abstand größte Arbeitsschritt, war das Anpassen der Siebdruckplatten. Diese mussten mit einem selbstgebauten Zirkel im richtigen Radius ausgeschnitten werden. Anschließend mussten Kerben für die Unterkonstruktion geschaffen werden, welche mühevoll mit einer Stichsäge geschnitten werden mussten. Danach wurden alle Schnittkanten mit einer Kunstharzversiegelung abgedichtet.

Vorbereiten des Grundstücks

Zur Vorbereitung des Grundstücks wurde eine Grundverbindung aus Schotter gewählt, welche in ihrer Struktur fest, aber dennoch beweglich ist. Nach dem abziehen des Schotters, als die gesamte Fläche des Grundstücks die selbe Höhe betrug, wurde der Rand des Grundstücks mit Erde verstärkt, um ein abrutschen des Schotters zu vermeiden. Auch wurden Betonplatten im regelmäßigem Abstand auf dem Grundstück verteilt, welche nach den Bau der Anlage die Grundstruktur halten sollten. Das sorgt für eine leicht erhöhte Position der Anlage und somit für eine bessere Wetterfestigkeit, da die Luftdurchlässigkeit eher gewährleistet ist.

Verlegen der Betonunterkonstruktion

Im Anschluss an das Vorbereiten des Grundstücks wurden auf der Anlage im regelmäßigem Abstand 45 Betonplatten auf das Gelände plaziert. Darauf wird dann anschließend die Unterkonstruktion plaziert. Dieses Verfahren stellte sich als Zeitaufwändiger da, als anfangs geplant, da die Platten perfekt plaziert werden müssen. Das heißt, dass die Platten sowohl eben, als auch gleich hoch plaziert werden müssen. Diese Arbeit ist händisch sehr aufwändig und kostete uns insgesamt 8 Stunden Arbeitszeit.

Bauen des Flats

Nachdem alle 45 Platten verteilt wurden, konnte mit der Arbeit an der Holzstruktur begonnen werden. Zuerst wurden im regelmäßigem Abstand fünf KVH mit der länge von 5 Metern nebeneinander Platziert. Darauf wurden im Anschluss die etwas kürzeren KVH geschraubt. Mit einem Abstand von etwa 10 Zentimetern konnten nach erneutem Nachmessen alle Querstreben verlegt werden.

Anschrauben der Transition

Nun können die Transitions an die Unterkonstruktion geschraubt werden. Diese Siebdruckplatten, welche vorher in einem vorgefertigten Winkel gesägt wurden, müssen nun auch aufeinander ausgerichtet werden. Anschließend konnte nach festgelegtem Maß das Konstruktionsvollholz in die vorgeschnittenen Kerben eingesetzt und verschraubt werden.

Verlegen der Platten im Flat

Nachdem die Transitions angebracht wurden, kann jetzt der Belag im Flat verlegt werden. Hierbei wurden diese mit Schrauben des Maßes 4,5 x 80 verwendet. Anschließend wurde die Anlage über die Wintermonate abgedeckt, um beschädigungen am Holz zu vermeiden.

Verlegen der Platten in der Transition und dem Table

Zu guter letzt können nun die Siebdruckplatten in der Transition und dem Table verschraubt werden. Das gestaltete sich recht einfach, da die gebogenen Platten sich über die Wintermonate schon anpassen konnten. Dennoch hat es einiges an Kraft gekostet, die Platten in Postion zu schrauben.

DER BAU DER RAMPE IST ABGESCHLOSSEN!

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